Gemeinschaftsgarten

Lust auf einen Garten, aber es fehlt an Zeit für einen eigenen, vielleicht auch wegen einem Wechsel des Wohnortes? Hier entsteht ein Gemeinschaftsgarten.
Unterschiedlichste Ideen und Konzepte sollen einfließen, z.B. Permakultur, Imkern, experimentieren mit samenfesten Sorten und gemeinsam die Früchte der Arbeit genießen.

Erfahrungen mit naturnahem Gärtnern

Ein Naturgarten stellt auch laut unseren Erfahrungen gegenüber dem althergebrachten Gärtnern in einer Gartensparte teilweise eine Herausforderung dar, denn es wird nur entfernt, was nicht im Einklang mit den Auflagen des BKG, der Kleingartenordnung und der Gartensparte lt. Satzung steht oder das Wachstum der gewünschten und dem Umfeld entsprechenden Vegetation behindert.

Es bedarf einer gewissen Zeit, damit Missverständnisse abgebaut werden und nicht der Eindruck eines verwahrlosten Gartens entsteht, so dass die Gartensparte möglicherweise ihre Gemeinnützigkeit gefährdet sieht. Gerade, da es in der Regel an keiner Stelle mehr schwarzen Boden gibt und klare Wegbegrenzungen eher die Ausnahme als die Regel darstellen, entsteht für viele allein optisch ein ungewöhnlicher Eindruck. Dabei ist naturnahes Gärtnern mit teilweise seit Jahrtausenden erprobten Techniken von grundlegender Bedeutung um den menschlichen Einfluss auf Klimaveränderungen positiver zu gestalten und auch im BKG verankert.
Mailkontakt: garten ät lists.transition-town-stralsund.de

gemeinschaftlicher Naturgarten am Schwarzen Weg, Parzelle 35/36

Beteiligung

Jeder kann sich an der Gartenarbeit beteiligen.

Um regelmäßig den Garten nutzen und sich auch an der Ernte beteiligen zu können, müssen sich Interessenten dazu verpflichten, gemeinsam mit den bestehenden Mitgliedern der Pächtergruppe für mindestens 1-2 Jahre Verantwortung zu übernehmen, vorbehaltlich des Einverständnisses der bestehenden Gruppe, ein neues Mitglied aufzunehmen.

Beide Seiten schauen während einer Probezeit, ob die Chemie stimmt. Hierbei wird derzeit noch an einer unter dem Gesichtspunkt der Ganzheitlichkeit vertretbaren Verfahrensweise gearbeitet, denn es macht keinen Sinn, dass später jemand ausgeschlossen wird oder belastende menschliche Konflikte entstehen.

Wir treffen uns montags.

Beiträge und Bilder:

https://transition-town-stralsund.de/tag/gemeinschaftlicher-naturgarten

weitere Gärten

Derzeit besteht die Möglichkeit, weitere Gärten zu bewirtschaften, auch in einer neuen Pächtergruppe mit der Möglichkeit mitunter jedoch nicht der Notwendigkeit einer Übernahme, natürlich inklusive Unterstützung durch und dem Know How der bestehenden Pächtergruppe, angefangen von der organisatorischen Gestaltung bis hin zu praktischem Rat gerade hinsichtlich Permakultur. Fehlende Erfahrung im Bewirtschaften eines Gartens stellt also keine Hürde dar. Auch wenn es mit der derzeit einzigen bestehenden Pächtergruppe nicht passt, steht also dem selbst bewirtschafteten Garten nichts im Wege. Und auch für die, welche aufgrund persönlicher Umstände öfter mal den Wohnort wechseln (müssen), nicht aber auf das Gärtnern verzichten wollen, findet sich so eine Lösung.


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